Spartipps für Studenten

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Ob Wohnraum, Kraftstoff oder Lebensmittel: Der Alltag wird leider immer teurer – auch für Studenten. Die monatlichen Ausgaben für den Lebensunterhalt steigen kontinuierlich und der sparsame Umgang mit dem Budget gewinnt an Bedeutung. Wir haben Tipps zu zwei Kostentreibern arrangiert: Hilfsmittel zum Lernen sowie zum Wohnraum, womit Studierende ihre Haushaltskasse entlasten können.

Zubehör für produktives Lernen

Ein Studium verschlingt eine Menge Geld. Neben Semesterbeiträgen und womöglich auch Studiengebühren verursacht das Lernen selbst nicht zu unterschätzende Kosten.

Während sich die Ausgaben für Lernmittel (z. B. Pflichtlektüren, Lernsoftware, Büromaterial etc.) mit rund 25 bis 70 Euro pro Monat noch in Grenzen halten, kann insbesondere die Anschaffung von technischen Geräten zu Beginn des Studiums eine finanzielle Belastung mit sich bringen.

Preiswerte Laptops für das Studium

Ein der größten Kostentreiber ist der Laptop. Viele Studierende möchten aber dennoch nicht darauf verzichten, weil die mobilen Geräte das digitale Lernen ermöglichen. Sowohl zu Hause als auch unterwegs oder in der Hochschule. Die mobile Alternative zum klassischen Desktop-PC lässt sich ortsunabhängig verwenden und bietet gleichzeitig viele weitere Einsatzmöglichkeiten.

Spartipps für Studenten

In Verbindung mit Streaming-Anbietern wie z. B. Amazon Prime Video lässt sich ein Laptop beispielsweise zum Konsumieren von Dokumentationen, Filmen und Serien für die Unterhaltung in der Freizeit.

Vor dem Kauf lohnt sich ein kritischer Gerätevergleich, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stark variiert. Unter anderem sollten folgende Faktoren geprüft werden:

  • Displaygröße: Je größer, desto komfortabler lässt sich arbeiten, aber je unhandlicher auch das Gerät.
  • Betriebssystem: Beeinflusst den Workflow – Auswahl nach Vorliebe und passend zu favorisierten Programmen.
  • CPU (Prozessor): Elementar für die Leistungsfähigkeit!
  • Arbeitsspeicher: Wichtig z. B. zum Arbeiten in mehreren Programmen parallel.
  • Grafikkarte: Unter anderem bei der Videobearbeitung relevant.
  • Festplatte: SSDs sind generell ratsam, weil schneller und robuster.
  • Akkulaufzeit: Entscheidend für alle, die viel unterwegs an ihrem Notebook lernen möchten.

Unabhängige Produktvergleiche helfen bei der Auswahl

Um nicht dutzende Internetseiten durchforsten und zahlreiche Geräte zeitaufwändig gegenüberstellen zu müssen, lohnt sich ein Blick in Vergleichsportale. Mit dem unabhängigen Kaufratgeber der VGL Verlagsgesellschaft können sich Studierende die Suche nach einem Laptop erleichtern.

Das Unternehmen hat über 90 Laptops recherchiert und 13 der besten Modelle hinsichtlich ihrer Ausstattung, Konnektivität und Vorteile verglichen. Als Preis-Leistungs-Sieger nennt die Redaktion das Lenovo Ultrabook, das online im neuen Zustand bereits für rund 335 Euro erhältlich ist. Das Gerät wurde mit „Sehr gut“ bewertet und ist mit Windows 10 Pro, einer SSD-Festplatte, WLAN, zahlreichen Anschlüssen und einem großzügigen Arbeitsspeicher bestens ausgerüstet.

Steuern sparen mit Werbungskosten und Sonderausgaben

Viele Studierenden wissen nicht, dass sie ihre Kosten für Arbeitsmittel bei ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen können. Voraussetzung ist allerdings, dass Studierende auch Einnahmen generieren, also beispielsweise einen Nebenjob haben.

Spartipps für StudentenOb entsprechende Ausgaben für Lernmaterialien als Werbungskosten oder Sonderausgaben angegeben werden müssen, hängt davon ab, ob das Studium als Zweitausbildung gilt oder nicht. Ausgaben im Rahmen einer Zweitausbildung dürfen als Werbungskosten in der Höhe unbegrenzt angegeben werden. Bei einer ersten Berufsausbildung handelt es sich um Sonderausgaben und diese sind jährlich beschränkt. Zum Verständnis:

  • Werbungskosten: Sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen.
  • Sonderausgaben: Werden im Rahmen des deutschen Einkommensteuergesetzes als Aufwendungen betrachtet, die weder Werbungskosten noch Betriebsausgaben sind. Kosten im Erststudium werden als allgemeine Sonderausgaben behandelt.

Eine Zweitausbildung liegt beispielsweise vor, wenn nach vorheriger Berufsausbildung ein Studium absolviert wird oder nach einem Bachelorstudium der Master folgt. Gleiches gilt für ein Zweitstudium. Auch das Referendariat von Lehrern wird als Zweitausbildung gewertet – das Staatsexamen gilt dabei als Erstausbildung.

Beispielhafte Werbungskosten beziehungsweise Sonderausgaben:

  • Studienliteratur
  • Fachbücher
  • Laptop
  • Büromaterial
  • Kursgebühren
  • Fahrten zwischen Wohnsitz und Hochschule / Universität
  • Teilweise sogar die Miete

Wer die Ausgaben in der Steuererklärung angibt, kann die zu zahlenden Steuern senken und seine Haushaltskasse entlasten.

Sparen beim Wohnen – alle Optionen gegenüberstellen!

Bezahlbarer Wohnraum ist inzwischen ein überaus knappes Gut. Da es sich bei der Miete um die meist größte Ausgabe handelt, machen sich Sparmaßnahmen besonders bemerkbar. Ist es nicht möglich bei der Familie günstig unterzukommen, sind Wohngemeinschaften und Wohnheime eine Option. Dabei gilt es vorab zu klären, ob das Wohnen in unmittelbarer Nähe zum Campus oder eine Wohnung in einem Vorort die günstigere Wahl ist.

Das Umland bietet oft preiswerteren Wohnraum und dennoch gute Anbindungen an das Bus- und Bahnnetz. Nicht selten ist der Kostenaufwand trotz Fahrtkosten geringer, wenn ein Zimmer beziehungsweise eine Wohnung außerhalb der gefragten Studentenstädte gemietet wird.

Über die Gesamtkosten für den Lebensunterhalt im Studium informiert der Deutsches Studentenwerk e. V. in einem Beitrag zur Studienfinanzierung.

Achtung Nebenkosten!

Sich beim Vergleich der Wohnkosten allein auf die Warmmiete zu beschränken, kann sich im Nachhinein als Kostenfalle entpuppen. Viele Vermieter setzen die Warmmiete gering an, um möglichst viele Interessenten auf den Plan zu rufen. Die Nebenkosten können dabei unrealistisch gering ausfallen. Die Folge: Nach Jahresende droht eine hohe Nachzahlung.

Im Zweifelsfall können sich Studenten dahingehend bei Gemeinden beziehungsweise der Stadtverwaltung über gängige Vergleichswerte informieren. Ausschlaggebend sind hierfür vorwiegend die Personenanzahl der Bewohner und die Quadratmeterzahl.

Viele weitere Tipps für die Wohnungssuche für Studenten haben wir in diesem Ratgeber zusammengestellt. Darin gehen wir auf mögliche Quellen für die Wohnungssuche, Wohnformen wie WGs und Wohnheime sowie empfehlenswerte Vorgehensweisen bei der Wohnungsbewerbung ein.

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